Die drei Sachen gibts als Kit
 - Leuchttisch klein
 - Passepartout gegen Streulicht
 - Negativhalter. Unbedingt zu empfehlen, da der Negativstreifen absolut still liegen muss.
 
 - preiswerter Reprotisch mit Feinjustierung. Ein Stativ, welches man umgekehrt umrüsten kann tut´s auch, aber es muss auch absolut still stehen und eine Feinjustierung haben. Über den Abstand zum Objektiv erfolgt die Fokussierung.
 
 - Vollformatkamera. Da ich mich vor kurzem kameramäßig "erneuert" hatte, kommt meine "Alte" so noch zu Ehren...
 - 50mm Objektiv mit zwei Makriringen (12mm und 36mm) um auf einen Abbildungsmaßstab 1:1 zu kommen
 - natürlich kann auch ein Makroobjektiv verwendet werden. Ein Neuanschaffung kam für mich hier nicht in Frage, da ich in dem Segment nicht unterwegs bin. So wurde es der gute alte Makroring. Man liest zwar viel negatives über Makroringe, was aber hier kaum zum tragen kommt, denn die Kamera ist fest eingespannt.
 
 - Fernauslöser (logisch!) Ich nutze für meine gesamte Bildbearbeitung/verwaltung Capture One, welches in seinen Anfängen mal für´s Tethered Shooting konzipiert war. Dadurch steuere ich die Kamera komplett über den PC.
 
 Einstellungen.
 - aktuell belichte ich 0,3 dunkler (heller eigentlich, man muss umdenken...) mit 100 ISO und f/8
 - in C1 habe ich ein preset definert, welches das Bild gleich invertiert, damit man schneller etwas sehen kann. Alles andere folgt dann am Rechner. 

Ein paar Tipps schon mal für die Nachbearbeitung: 
- Beim abfotografieren der Negativstreifen immer auch mal ein "leeres" Bild mit aufnehmen. Findet sich meistens am Anfang und am Ende eines Streifens. Falls keines zur Hand ist, genügt auch die Perforationsleiste des Streifens. Warum? Weißabgleich! Enorm hilfreich beim späteren nachbearbeiten. Denn der Farbton des Streifens ist das "neue Weiß"
- Wenn man beim nachbearbeiten den "Look" der Analogaufnahme am PC für sich erkannt hat, gleich die gesamten Einstellungen auf alle Bilder des Films kopieren. Der Farbstich und der Weißabgleich bleibt für den gesamten Film gleich. Klar: Aufpassen beim Filmwechsel ;-)